Herzlich Willkommen beim Lichtig-Verlag

Veranstaltung am Donnerstag, 13. Oktober 2022, 19:00 Uhr

Lesung & Podiumsdiskussion zu dem Buch: Halle ist überall — Stimmen jüdischer Frauen

mit Nea Weissberg, Alexandra Jacobson und Daphna Rosenthal

"Frau Nea Weissberg macht in ihrem Buch „Halle ist überall- Stimmen jüdischer Frauen“ die Vielfalt der Blickwinkel, Reaktionen und Reflexionen jüdischer Frauen nach dem Terroranschlag vom 9. Oktober 2019 in Halle sichtbar. Die Autorinnen haben verschiedene Berufe und politische Haltungen und auch ihre religiösen Einstellungen zum Judentum sind unterschiedlich. Auf dem Podium sind die Verlegerin Frau Nea Weissberg und die Autorinnen Frau Alexandra Jacobson und Daphna Rosenthal vertreten, die jeweils Auszüge aus dem Buch lesen. Darüber möchten wir miteinander ins Gespräch kommen und über Sorgen, Ängste und auch die Empörung sprechen, die der 9. Oktober ausgelöst hat. Die Intention dieses Gesprächsabends besteht darin, Einblicke in die unterschiedlichen Erfahrungen, Schlussfolgerungen und Handlungsstrategien zu geben und die Notwendigkeit nach Stärkung und Solidarität in unserer Gesellschaft zu verdeutlichen.

Autor*innen: Nea Weissberg, Alexandra Jacobson und Daphna Rosenthal

Moderation: Judith Rannenberg (VHS CW) und Bernd Streich (GCJZ) "

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Veranstaltungsort

Campus Daniel
Brandenburgische Str. 51
10707 Berlin



Anmeldung ab Juli 2022 bei der VHS City West mit der
Kursnummer CW101-062H
erforderlich unter:
Tel. 030 9029 28873 oder
vhs@charlottenburg-wilmersdorf.de

weitere Infos unter: https://gcjz-berlin.de/?tribe_events=6156

Eintritt: frei

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

 

Neuerscheinung August 2020

Nea Weissberg (Hrsg.)

Halle ist überall – Stimmen jüdischer Frauen

Neuerscheinung Mitte August 2020



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Herausgegeben von Nea Weissberg
Mit Fotos von Sharon Adler und anderen
Lichtig-Verlag, Berlin 2020
erscheint Mitte August 2020
ISBN: 978-3-929905-42-7
162 Seiten
Softcover
EUR 20,00

Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Nachwort



Romina Wiegemann: "Empfinden Sie Hass?", Ein Auszug aus dem Buch „Halle ist überall“


Neuerscheinung Ende September 2019

Gabriel Berger

Allein gegen die DDR-Diktatur

Bespitzelt vom Ministerium für Staatssicherheit im Osten und Westen (1968 – 1989)


Neuerscheinung Ende September 2019

„Früher war alles besser“ hört man heute im Osten Deutschlands auch manchmal sagen. Das ist verständlich, weil vertraute Strukturen, auch wenn sie voller Verbote sind, angenehmer erscheinen als unvertraute. Eigenverantwortlichkeit ist auch nicht jedermanns Sache. Gabriel Berger schlägt noch einmal die Axt in diese guten alten Zeiten: Sie waren alle noch da, die die Nazizeit einst möglich gemacht hatten: Denunzianten, Anpasser, Machtmenschen, sogar die Völkischen, sie tauchen in den Geschichten dieses Buches auf, als Teil des radikal neuen sozialistischen Systems.

Karsten Troyke, 2019


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ISBN: 978-3-929905-41-0
EUR 14,90



Neuerscheinung April 2018

Gabriel Berger

Der Kutscher und der Gestapo-Mann

Berichte jüdischer Augenzeugen der NS-Herrschaft im besetzten Polen in der Region Tarnóws


Neuerscheinung April 2018

Erinnern und Erinnerungspolitik – das sind zwei Seiten einer Medaille, die nicht selten im Widerspruch zu historischen Tatsachen stehen, besonders wenn diese Erinnerungen schmerzlich sind und menschenverachtendes Handeln im Mittelpunkt steht. Gabriel Berger hat sich der herausfordernden Aufgabe gestellt, in polnischen Archiven Zeugenberichte, die unmittelbar nach Kriegsende entstanden sind, zu sichten und ins Deutsche zu übersetzen. So entstand eine ergreifende Dokumentation über die Vernichtung polnischer Juden in der Stadt Tarnów und ihrer Umgebung. Tarnów beherbergte einst die drittgrößte jüdische Gemeinschaft im ostpolnischen Galizien. Der Autor führt in die Berichte der Überlebenden ein und kommentiert sie dort, wo sie ohne Hintergrundwissen für den heutigen Leser unverständlich wären. Die Berichte aus dem besetzten Polen, zeugen von ungeheurer Grausamkeit der deutschen Besatzer, sie zeigen zugleich, dass es auf die Haltung und den persönlichen Einsatz jedes Einzelnen ankam, ob er passiver Zuschauer, Kollaborateur, Mittäter oder Judenretter wurde. Die Vergangenheit wirkt umso mehr nach, je weniger über sie gesprochen werden darf. Umso wichtiger ist es, sich der eigenen familiären und kollektiven Vergangenheit zu stellen und die historischen Fakten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Dr. Nikoline Hansen

Rezension:

Soraya Levin: "Gabriel Berger, Der Kutscher und der Gestapo-Mann", Januar 2019



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Lichtig-Verlag, Berlin 2018
Textlayout: Gabriel Berger
Cover back Text: Dr. Nikoline Hansen
Einbandgestaltung: Veronika Urban
Übersetzungen aus dem Polnischen: Gabriel Berger
Lektorat: Nea Weissberg
Korrektorat: Dr. Nikoline Hansen
Druck und Bindung: Schaltungsdienst Lange OHG
ISBN: 978-3-929905-39-7
174 Seiten
EUR 14,90