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Neuerscheinung Ende September 2019

Gabriel Berger

Allein gegen die DDR-Diktatur

Bespitzelt vom Ministerium für Staatssicherheit im Osten und Westen (1968 – 1989)


Neuerscheinung Ende September 2019

„Früher war alles besser“ hört man heute im Osten Deutschlands auch manchmal sagen. Das ist verständlich, weil vertraute Strukturen, auch wenn sie voller Verbote sind, angenehmer erscheinen als unvertraute. Eigenverantwortlichkeit ist auch nicht jedermanns Sache. Gabriel Berger schlägt noch einmal die Axt in diese guten alten Zeiten: Sie waren alle noch da, die die Nazizeit einst möglich gemacht hatten: Denunzianten, Anpasser, Machtmenschen, sogar die Völkischen, sie tauchen in den Geschichten dieses Buches auf, als Teil des radikal neuen sozialistischen Systems.

Karsten Troyke, 2019


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ISBN: 978-3-929905-41-0
EUR 14,90



Neuerscheinung April 2018

Gabriel Berger

Der Kutscher und der Gestapo-Mann

Berichte jüdischer Augenzeugen der NS-Herrschaft im besetzten Polen in der Region Tarnóws


Neuerscheinung April 2018

Erinnern und Erinnerungspolitik – das sind zwei Seiten einer Medaille, die nicht selten im Widerspruch zu historischen Tatsachen stehen, besonders wenn diese Erinnerungen schmerzlich sind und menschenverachtendes Handeln im Mittelpunkt steht. Gabriel Berger hat sich der herausfordernden Aufgabe gestellt, in polnischen Archiven Zeugenberichte, die unmittelbar nach Kriegsende entstanden sind, zu sichten und ins Deutsche zu übersetzen. So entstand eine ergreifende Dokumentation über die Vernichtung polnischer Juden in der Stadt Tarnów und ihrer Umgebung. Tarnów beherbergte einst die drittgrößte jüdische Gemeinschaft im ostpolnischen Galizien. Der Autor führt in die Berichte der Überlebenden ein und kommentiert sie dort, wo sie ohne Hintergrundwissen für den heutigen Leser unverständlich wären. Die Berichte aus dem besetzten Polen, zeugen von ungeheurer Grausamkeit der deutschen Besatzer, sie zeigen zugleich, dass es auf die Haltung und den persönlichen Einsatz jedes Einzelnen ankam, ob er passiver Zuschauer, Kollaborateur, Mittäter oder Judenretter wurde. Die Vergangenheit wirkt umso mehr nach, je weniger über sie gesprochen werden darf. Umso wichtiger ist es, sich der eigenen familiären und kollektiven Vergangenheit zu stellen und die historischen Fakten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Dr. Nikoline Hansen

Rezension:

Soraya Levin: "Gabriel Berger, Der Kutscher und der Gestapo-Mann", Januar 2019



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Lichtig-Verlag, Berlin 2018
Textlayout: Gabriel Berger
Cover back Text: Dr. Nikoline Hansen
Einbandgestaltung: Veronika Urban
Übersetzungen aus dem Polnischen: Gabriel Berger
Lektorat: Nea Weissberg
Korrektorat: Dr. Nikoline Hansen
Druck und Bindung: Schaltungsdienst Lange OHG
ISBN: 978-3-929905-39-7
174 Seiten
EUR 14,90



Veranstaltung am Dienstag, 24. September 2019, 16:00 Uhr

Lesung
Gabriel Berger: Der Kutscher und der Gestapo-Mann

Es werden in Gabriel Bergers Buch "Der Kutscher und der Gestapo-Mann" authentische Berichte jüdischer Überlebender aus der polnischen Stadt Tarnów und ihrer Umgebung vorgestellt.


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Veranstaltungsort
Justizvollzugsanstalt Vechta (bei Oldenburg)
Willohstraße 13
49377 Vechta
geschlossene Veranstaltung

Veranstaltung am Freitag , 27. September 2019, 19:00 Uhr

Musikalische Lesung mit Harald Scherdin-Wendlandt:
Im Schatten des Vergessens, Zwangsarbeit, Vaterlosigkeit & vom Sich-selbst-finden

Harald Scherdin-Wendlandt liest zusammen mit Martin Baierlein aus seinen Büchern: Im Schatten des Vergessens – Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und heimatlose Ausländer in Burgdorf 1939 – 1950 und
Mutmacher mit Diplom. Vom Volksschüler zum Psychotherapeuten, sowie Adrian Henningsen und Marina Prüfer aus ihren Arbeiten / Prolog und aus der CD Dunkelkammer.

Harald Scherdin-Wendlandt, Sohn eines polnisch-ukrainischen Zwangsarbeiters, sucht seine Identität. In Australien findet er mit über 30 Jahren seinen Vater und durch seine verschiedenen Berufe seinen eigenen Weg im Leben. Er wird schließlich Psychologe und Psychotherapeut und ermutigt Andere, ebenfalls ihren eigenen Weg zu suchen.

Musikalische Begleitung von Maria Gilman (Querflöte)


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Veranstaltungsort
LebenSmittel e.V.
Belziger Str. 1 / Hofeingang
10823 Berlin-Schöneberg

Anmeldung erforderlich: Buchhandlung Friebe
buchhandlungfriebe@t-online.de
Tel. 030 / 772 32 30 oder Tel. 0171 / 266 07 81
Eintritt: 8€, ermäßigt 5€

Veranstaltung am Freitag, 04. Oktober 2019, 11.15 Uhr

Lesung
Gabriel Berger: Umgeben von Hass und Mitgefühl.

Jüdische Autonomie im polnischen Niederschlesien nach 1945. Hintergründe eines gescheiterten Experiments.“ - Lesung und Diskussion mit Gabriel Berger, dem Buchautor ("Umgeben von Hass und Mitgefühl").

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Veranstaltungsort
Prag
Treffen des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland

geschlossene Veranstaltung


Veranstaltung am Dienstag, 15. Oktober 2019, 18.00 Uhr

Buchvorstellung und Lesung
Gabriel Berger: Allein gegen die DDR-Diktatur

Bespitzelt vom Ministerium für Staatssicherheit im Osten und Westen (1968 – 1989).

„Früher war alles besser“ hört man heute im Osten Deutschlands auch manchmal sagen. Das ist verständlich, weil vertraute Strukturen, auch wenn sie voller Verbote sind, angenehmer erscheinen als unvertraute. Eigenverantwortlichkeit ist auch nicht jedermanns Sache. Gabriel Berger schlägt noch einmal die Axt in diese guten alten Zeiten: Sie waren alle noch da, die die Nazizeit einst möglich gemacht hatten: Denunzianten, Anpasser, Machtmenschen, sogar die Völkischen, sie tauchen in den Geschichten dieses Buches auf, als Teil des radikal neuen sozialistischen Systems.

Karsten Troyke, 2019


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Veranstaltungsort
Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus
Nikolaikirchplatz 5
10178 Berlin, Nikolaiviertel


Veranstaltung am Donnerstag, 31. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Buchvorstellung und Lesung
Gabriel Berger: Allein gegen die DDR-Diktatur

Bespitzelt vom Ministerium für Staatssicherheit im Osten und Westen (1968 – 1989).

„Früher war alles besser“ hört man heute im Osten Deutschlands auch manchmal sagen. Das ist verständlich, weil vertraute Strukturen, auch wenn sie voller Verbote sind, angenehmer erscheinen als unvertraute. Eigenverantwortlichkeit ist auch nicht jedermanns Sache. Gabriel Berger schlägt noch einmal die Axt in diese guten alten Zeiten: Sie waren alle noch da, die die Nazizeit einst möglich gemacht hatten: Denunzianten, Anpasser, Machtmenschen, sogar die Völkischen, sie tauchen in den Geschichten dieses Buches auf, als Teil des radikal neuen sozialistischen Systems.

Karsten Troyke, 2019


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Veranstaltungsort
Wilhelm von Oranien Schule, Atrium
Jahnstr.
Dillenburg

geschlossene Veranstaltung


Veranstaltung am Mittwoch, den 20. November 2019, 15.00 Uhr

Lesung und Gespräch
Beate Niemann: Ich lasse das Vergessen nicht zu


SeniorInnengruppe der GEW Berlin

Niemann hat das tabuisierte Familiengeheimnis durchbrochen, es öffentlich gemacht, als Zeitzeugin ihrer Eltern arbeitet sie gegen das Vergessen, das Verleugnen, das Verschweigen, das Relativieren. Zeitgeschichte setzt sich fort, nicht nur in historisch nachgewiesenem Material, sondern in Bildern und Klischees, die den Nachkommen verbal oder nonverbal übermittelt wurden. Wie gehen ihre Kinder und Enkel mit dem Erbe um, inwieweit ist die NS-Täterschaft ihrer Großeltern in ihrem Leben präsent?

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Veranstaltungsort
GEW Berlin
Geschlossene Veranstaltung

Veranstaltung vom 29.11. - 01.12.2019

Seminar mit Nachkommen der sog. Moorsoldaten.


Sie wünschen sich ausdrücklich, mit Nachkommen der Täter und Täterinnen ins Gespräch zu kommen. Die Erben der Erinnerung - Der Umgang mit der Geschichte des Nationalismus in der Nachfolge-Generation.

Niemann hat das tabuisierte Familiengeheimnis durchbrochen, es öffentlich gemacht, als Zeitzeugin ihrer Eltern arbeitet sie gegen das Vergessen, das Verleugnen, das Verschweigen, das Relativieren. Zeitgeschichte setzt sich fort, nicht nur in historisch nachgewiesenem Material, sondern in Bildern und Klischees, die den Nachkommen verbal oder nonverbal übermittelt wurden. Wie gehen ihre Kinder und Enkel mit dem Erbe um, inwieweit ist die NS-Täterschaft ihrer Großeltern in ihrem Leben präsent?

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Veranstaltungsort

Geschlossene Veranstaltung

Veranstaltung am Mittwoch, 15. Januar 2020 , 15.00 Uhr

Lesung und Gespräch
Beate Niemann: "Ich lasse das Vergessen nicht zu"


Niemann hat das tabuisierte Familiengeheimnis durchbrochen, es öffentlich gemacht, als Zeitzeugin ihrer Eltern arbeitet sie gegen das Vergessen, das Verleugnen, das Verschweigen, das Relativieren. Zeitgeschichte setzt sich fort, nicht nur in historisch nachgewiesenem Material, sondern in Bildern und Klischees, die den Nachkommen verbal oder nonverbal übermittelt wurden. Wie gehen ihre Kinder und Enkel mit dem Erbe um, inwieweit ist die NS-Täterschaft ihrer Großeltern in ihrem Leben präsent?

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Veranstaltungsort

im Lyceum Club Berlin
Geschlossene Veranstaltung